Am 23. Juni 1984 führte eine falsch gestellte Weiche in Berlin dazu, dass 127 DDR-Bürger in den Westen gelangten. 35 Jahre später besucht der Redakteur Alexander Landmann (Leon Ullrich) Micha Hartung (Charly Hübner), den damaligen stellvertretenden Stellwerkmeister am Bahnhof Friedrichstraße, um über seine Rolle als Fluchthelfer zu berichten. Micha, nun Betreiber einer Videothek, weicht zunächst aus. Als aber Landmann eine sensationelle Titelstory darüber veröffentlicht, gerät Michas Leben aus den Fugen. In einer Talkshow gesteht er, nicht politisch motiviert, sondern aus Liebe zu einer Tänzerin gehandelt zu haben. Die charmante Staatsanwältin Paula Kurz (Christiane Paul) erkennt, dass Micha ihren Weg in die Freiheit ...
Wolfgang Beckers letzter Film: Die Wahrheit hinter „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“
Drehbuchautor Constantin Lieb über Romanadaption, DDR-Kontext, Wolfgang Becker und die aktuelle Bedeutung des Films für Medienkritik und Erinnerungspolitik.
