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Wenn ein Fluch zum Segen wird

Ein Spielfilm macht das tabuisierte Tourette-Syndrom jetzt zum Thema.
Robert Aramayo und Maxine Peake im Film “Verflucht normal”, der das Tourette-Syndrom thematisiert.
Foto: IMAGO/Sony Pictures Classics (www.imago-images.de) | Robert Aramayo und Maxine Peake im Film “Verflucht normal”, der das Tourette-Syndrom thematisiert.

Dass ein wild um sich schlagender und obszön fluchender Schotte von Königin Elizabeth II im Jahr 2019 für besondere Verdienste mit dem Ritterorden des British Empire ausgezeichnet werden würde, damit hätte wohl niemand gerechnet – am allerwenigsten John Davidson selbst, der bei den Feierlichkeiten statt „God Save the Queen“ plötzlich laut und provozierend ausruft: „F*** the Queen!“. Dabei ist dieser verbale Ausrutscher niemandem peinlicher als ihm selbst, denn John leidet seit über 30 Jahren am Tourette-Syndrom.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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