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Reif für die Couch 

 „Paris Murder Mystery“: kein klassischer Thriller, sondern schillerndes Spiel aus Psychoanalyse, Beziehungsdrama und Komödie.
Zwei reife Schauspieler, die nichts zu beweisen brauchen: „Paris Murder Mystery“ ist besonders stark in den gemeinsamen Szenen zwischen Jodie Forster als Lilian Steiner und Daniel Auteuil.
Foto: Jerome Prebois | Zwei reife Schauspieler, die nichts zu beweisen brauchen: „Paris Murder Mystery“ ist besonders stark in den gemeinsamen Szenen zwischen Jodie Forster als Lilian Steiner und Daniel Auteuil.

Jodie Foster ist inzwischen so selten im Kino zu sehen, dass sich ihretwegen schon der Gang ins Kino lohnt. Sie trägt „Paris Murder Mystery“ fast im Alleingang. Der Film der französischen Regisseurin Rebecca Zlotowski ist dabei bewusst verschroben: weniger Krimi als ein elegantes Vexierspiel aus Psychoanalyse, Beziehungsgeschichte und leiser Komik.   Foster spielt Lilian Steiner, eine US-amerikanische Psychiaterin, die seit Jahren in Paris lebt. Sie zeichnet ihre Sitzungen obsessiv auf Minidiscs auf und hat ihr Leben mit jener Disziplin eingerichtet, die nur scheinbar Souveränität bedeutet. Als eine Patientin, Paula (Virginie Efira), unter rätselhaften Umständen stirbt, gerät diese Ordnung ins Wanken: War es Selbstmord? ...

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