Steven Spielberg

Ein Film-Magier feierte 75.

Mehrfach preisgekrönt und Schöpfer vieler Stunden fesselnder Spielfilmkunst: Der Regisseur, Autor und Produzent Steven Spielberg beging seinen 75. Geburtstag.
Steven Spielberg feierte 75. Geburtstag
| Regisseur Steven Spielberg kann auf ein ertrag- und erfolgreiches Leben zurückblicken.

Die einen lehrte er mit dem „Weißen Hai“ das Fürchten, andere wiederum verzauberte er mit unvergesslichen außerirdischen Wesen – wie beispielsweise den friedlichen Besuchern in „Unheimliche Begegnung der Dritten Art“ oder dem einsamen, auf der Erde gestrandeten „E.T.“ der nur „nach Hause telefonieren“ wollte. Er lies Harrison Ford als abenteuerlustigen Archäologen „Indiana Jones“ die Peitsche schwingen und holte in „Jurassic Park“ dank atemberaubender Digitaltricktechnik die eigentlich ausgestorbenen Dinosaurier lebensecht auf die große Leinwand zurück.

Doch er konnte auch ganz ernst sein – und brachte mit „Schindlers Liste“, „Der Soldat James Ryan“ oder „Lincoln“ hochkarätige und vielfach oscarprämierte Kinodramen in die Kinosäle dieser Welt. Klar ist: Kaum jemand steht so sehr für die „Traumfabrik“ Hollywood wie der Filmregisseur und -produzent Steven Spielberg, der nicht nur als kommerziell erfolgreichster Regisseur der Filmgeschichte gilt, sondern zudem am 18. Dezember seinen 75. Geburtstag feiern durfte.

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Seine Karriere begann als Kind

Und Spielberg, der bereits als Kind begann, mit der Videokamera seines Vaters eigene Kurzfilme zu drehen, scheint auch zukünftig weder seinen filmischen Output drosseln noch sich auf ein einziges Genre festlegen zu wollen. So unternahm der Ausnahme-Regisseur und gläubige Jude in den vergangenen Jahren unter anderem Ausflüge ins Spionagekino („Bridge of Spies“), verfilmte ein Kinderbuch von Roald Dahl („BFG – Big Friendly Giant“) sowie die Veröffentlichung der Pentagon Papers durch die Washington Post („The Post“) und kehrte mit der Romanverfilmung „Ready Player One“ ins Science-Fiction-Genre zurück.

Jetzt hat er sich ans Musical-Genre gewagt

Sein jüngster Kinostreich jedoch stellt sogar für den Regie-Veteranen eine Premiere dar: Denn mit der Neuverfilmung von „West Side Story“, die erst vor kurzem in die Kinos kam, inszenierte Spielberg sein allererstes Musical. Und löst damit bei der dem Erfolgsregisseur nicht immer wohlgesonnenen Kritikerzunft wahre Jubelarien aus: Viele der maßgeblichen Filmkritiker und -magazine fügten die Neuauflage des Musicalklassikers von Leonard Bernstein und des kürzlich verstorbenen Stephen Sondheim zu ihren Jahresendlisten der besten Filme von 2021 hinzu und rechnen fest damit, dass sowohl der Film als auch Spielberg selbst zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten wird. Einziger Wermutstropfen: Das Kinopublikum strömt bislang noch nicht in großen Massen in Spielbergs Musical. Doch nach dem Film ist vor dem Film: Bereits 2022 soll der semi-autobiographische Film „The Fabelmans“ ins Kino kommen – es wäre dann insgesamt bereits Spielbergs 34.

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