Amerika, so die Kritiker des derzeitigen Präsidenten und seines Kabinetts, ächzt unter einem entfesselten Trumpismus. Besonders hart scheint es die Kultur zu treffen. Warner Brothers geht allem Anschein nach als bisher unabhängiges, bedeutendes Produktionsunternehmen für Filme und Serien im Konzern eines Trump-Vertrauten auf, das Kennedy-Center als kulturelle Visitenkarte Washingtons schließt nach Führungs-Tohuwabohu für 2 Jahre und den Museen wird der Geldhahn zugedreht, wenn sie sich nicht den Maßgaben trumpscher Weltsicht unterwerfen wollen. Sogar die Kirchen, besonders auch die katholische, sind Teil dieser öffentlichen Kulturdebatte.
Die Siegerfilme spiegeln ein zerrissenes Amerika
Auf die Kirche wird dabei nicht verzichtet, sie ist dramaturgisch offensichtlich unverzichtbar als wichtige Projektionsfläche für Fragen nach Schuld, Erlösung und Widerstand.
