Kann das Leben eines katholischen Ordens auf der Leinwand überhaupt fesseln? Die Frage lautet, wie so oft im Kino, nicht ob, sondern wie: Wie lässt sich ein klösterliches Leben so inszenieren, dass es den Zuschauer erreicht? Dass dies möglich ist, bewies bereits Philip Grönings Dokumentarfilm „Die große Stille“ 2005. Fünf Jahre später gelang mit dem französischen Spielfilm „Von Menschen und Göttern“ („Des Hommes et des Dieux“) eine ähnliche Überraschung: Der Film gewann in Cannes den Großen Preis der Jury und fand ein Millionenpublikum. Regisseur Xavier Beauvois und Drehbuchautor Etienne Comar erzählen eine wahre Begebenheit. Am 26. März 1996 wurden sieben Trappistenmönche des Klosters ...
Die Liebe hält allem stand
Papstreise Leos XIV. nach Algerien: der Film „Von Menschen und Göttern“ thematisiert eindrucksvoll das Martyrium der Mönche von Tibhirine.
