In der Nacht zum 17. Juni 1972 nahm die Polizei im Watergate-Gebäudekomplex in Washington fünf Einbrecher fest. Sie hatten offenbar versucht, im Hauptquartier der Demokratischen Partei Abhörwanzen zu installieren und Dokumente zu fotografieren. Es war der Beginn der sogenannten „Watergate-Affäre“, die schließlich zum Rücktritt Richard Nixons im August 1974 führte – des einzigen US-Präsidenten, der bislang sein Amt niederlegte. Wesentlich zur Aufklärung trug die 1973 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Berichterstattung der „Washington Post“ bei. Ihre Reporter Bob Woodward und Carl Bernstein machten die Watergate-Affäre öffentlich, was als ein Triumph der Pressefreiheit gedeutet wird. Mit der ...
Der Film, der den investigativen Journalismus prägte
Alan J. Pakulas „Die Unbestechlichen“ hat auch 50 Jahre nach seiner Uraufführung nichts von seiner Aktualität eingebüßt. Die Fragen nach Wahrheit, Macht und Verantwortung sind aktueller denn je.
