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Als Frankreich erschüttert wurde

Roman Polanski stellt detailliert einen der größten Skandale der französischen Geschichte nach. Außerdem bietet er ein Plädoyer gegen Antisemitismus und die Manipulation durch die Medien.
Dreyfus-Affäre
Foto: Weltkino/ Guy Ferrandis | Am 5. Januar 1895 wird der junge jüdische, aus dem Elsass stammende Offizier Alfred Dreyfus (Louis Garrel, 2. von l.) wegen Spionage degradiert. Die Dreyfus-Affäre wächst sich zu einem der größten Skandale der französischen Geschichte aus.

In den letzten Jahren des 19. Jahrhunderts erschütterte die Dreyfus-Affäre das politische Frankreich. Der Skandal spaltete die Politik und die Gesellschaft: Intrigen und Aktenfälschungen führten zusammen mit einem zunehmend offenen Antisemitismus in weiten Teilen der Gesellschaft zu einer politischen und moralischen Krise, die lange nachwirkte und in der Bevölkerung Misstrauen gegen staatliche Institutionen weckte. Schriftsteller und Journalist Émile Zola prangerte den Staatsapparat in einem berühmtem Zeitungsartikel mit der Überschrift „J'accuse“ („Ich klage an“) an.

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