Neujahrsempfänge sind ihrer Natur nach vor allem repräsentative Anlässe, werden jedoch gerade im kirchlichen Bereich gern auch genutzt, um das ehrenamtliche Engagement von Gemeindemitgliedern zu würdigen. Umso mehr sorgte es jüngst für Unmut, dass in einer Berliner Großpfarrei, die hier ungenannt bleiben mag, ehrenamtliche Mitarbeiter keine Einladung zu einem solchen Neujahrsempfang erhielten. Teilweise wurde dies darauf zurückgeführt, dass sich seit dem Zusammenschluss dreier Gemeinden zu einer Großpfarrei der Fokus dieser Veranstaltung verschoben habe und nun eher die Vernetzung mit Vertretern aus Politik und Zivilgesellschaft im Vordergrund stehe.
Zurück zu den Graswurzeln
Die Kirche täte gut daran, sich in ihrer eigenen Organisationsstruktur auf ein Grundprinzip der katholischen Soziallehre zu besinnen, meint Tobias Klein.
