7,5 Millionen – so viele Tonnen CO2 möchte die Bundesrepublik bis 2045 einsparen, ehe eine vollständige Klimaneutralität erreicht werden soll. Ebenso viele Tonnen wird die Volksrepublik China bis zum Jahr 2045 im Durchschnitt alle drei Monate ausgestoßen haben. Warum sorgt der naheliegende und auf den ersten Blick verblüffende Vergleich dieser zwei Größen nicht dafür, dass wir unsere mühevolle Orientierung am Ziel der Nullemission aufgeben?
Wird mit der Zeit alles besser?
Weil die Menschen Lehren aus der Geschichte ziehen, wird die Welt fortschrittlicher: Dieser Optimismus stammt aus der Aufklärung. Er prägt immer noch das Denken im Westen, ist aber längst nicht mehr selbstverständlich. 2. Teil der Reihe zur Geschichtsphilosophie.
