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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt 150 Jahre Wagner-Festspiele  

Wie die KI den „Ring“ sprengte  

Bayreuther Ring-Notizen einer Wagnerianerin: künstliche Bühnenintelligenz ohne Seele.
Bayreuth aus der Vogelperspektive: Auf das äußere Erscheinungsbild des prächtigen Festspielhauses hat die KI keinen Einfluss.
Foto: Bayreuth Tourismus, Mikhail Butovskiy | Bayreuth aus der Vogelperspektive: Auf das äußere Erscheinungsbild des prächtigen Festspielhauses hat die KI keinen Einfluss.

Auf dem Weg zum Festspielhaus viele schwarz gekleidete Menschen. Ein Beerdigungszug schon zum Auftakt. Erleben wir gerade das Begräbnis der Bühnenkunstform „Oper“?  Mit Richard Wagner verbindet mich inzwischen eine mehr als vierzigjährige Geschichte. Seit meinem 14. Lebensjahr fasziniert mich seine Musik. 1987 habe ich als Buchhändlerin unter den Linden mehr als ein halbes Monatsgehalt für eine gebrauchte Plattenaufnahme des gesamten Rings ausgegeben.   Zum ersten Mal Bayreuth 1990 per Anhalter nach Bayreuth, in einem frisch gekauften, quietschgrünen Trainingsanzug. Seither hat mich der Grüne Hügel nicht mehr losgelassen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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