Vergangene Woche war ich mit drei Seelsorgskollegen und sage und schreibe achtzig Ministranten in Rom. Beim Namen dieser Stadt hebt der eine die Augen vor Verzückung gen Himmel, der andere verdreht sie. Rom sei eine unregierbare Zumutung, haben immer wieder römische Bürgermeister geklagt. Vor allem der Straßenverkehr raubt auch stresserprobten Römern den letzten Nerv. Die Straßenverkehrsregeln werden elegant und virtuos ausgelegt. Dabei passieren, wie es heißt, weniger Unfälle als bei uns.
Was Rom ausmacht
Wer sich von einer kreativ ausgelegten Straßenverkehrsordnung im "caput mundi" nicht abschrecken lässt, könnte Gott auf die Spur kommen.
