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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Archiv Inhalt Joachim Sartorius zum 80.

Was dem Gottfernen bleibt, ist die Hoffnung auf Heimkehr

Poetische Sprache als Mittel zur Transzendenz: Der Kulturdiplomat und Lyriker Joachim Sartorius feiert heute seinen 80. Geburtstag. Ein Porträt.
Der Lyriker Joachim Sartorius
Foto: Wikicommons/gemeinfrei | Was einem säkularen Poeten wie Joachim Sartorius am Ende fast zwangsläufig bleibt, ist die Melancholie und das naturgemäß endlose Bemühen, sich in der Melancholie recht wohnlich einzurichten

Ist, wen schon im Knabenalter die Sonne von Tunis blendet, für die dunkleren Himmel nördlich der Alpen auf immer verloren? Kann, wer als Zehnjähriger auf seinem Schulhof des Lycée de Carthage vom heftigen Regen entblößte punische Silbermünzen findet, durch die nördlichen Nebel nur noch mit hochgezogenen Schultern und halbgeschlossenen Lidern wandern? Wird einer, der vom „Licht in Sidi Bou Said, der Tänzerin Aziza, den Ruinen der römischen Städte Dougga und Sheitla, der kleinteiligen Pracht der Souks und ihrer Vergänglichkeit und Fülle geprägt“ ist, zwangsläufig zum „skeptischen Hedonisten“?

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