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Warum die KjG Thomas Morus cancelt

Wenn einem katholischen Jugendverband der heilige Thomas Morus „zu katholisch“ ist, dürfte das Problem nicht beim englischen Märtyrer liegen, findet Tobias Klein.
Heilige Thomas Morus auf einem Bild Hans Holbein d. J.
Foto: Wikimedia commons / gmeienfrei | Nicht mehr zeitgemäß? Der heilige Thomas Morus auf einem Bild Hans Holbein d. J.

Die Katholische junge Gemeinde (KjG) im Bistum Münster tut sich schwer mit ihrem Verbandspatron, dem heiligen Thomas Morus (1478-1535): Bei der jüngsten Diözesankonferenz des Jugendverbandes wurde der Beschluss gefasst, den vom Förderverein der KjG gestifteten „Thomas-Morus-Preis“ umzubenennen. Vorausgegangen war diesem Beschluss eine „kritische Auseinandersetzung“ mit dem Wirken des Heiligen. So wurde bemängelt, dass Morus als Lordkanzler Englands die Reformation in seinem Land bekämpfte und dabei auch vor gewaltsamen Mitteln nicht zurückschreckte; aber auch der Umstand, dass Morus seine Heiligsprechung in letzter Konsequenz seinem Widerstand gegen die Scheidung und Wiederverheiratung König Heinrichs VIII.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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