„Zum Sehen geboren, zum Schauen bestellt“: Die Inschrift auf Paul Cassirers Grabstein liest sich wie ein Lebensmotto. Kaum ein Kunsthändler prägte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die Wahrnehmung moderner Kunst in Deutschland so stark wie der 1871 in Breslau geborene und in Berlin wirkende Galerist. Mit seiner Ausstellungstätigkeit machte Cassirer Künstler wie Manet, Monet, Degas, Renoir, Cézanne und van Gogh im deutschsprachigen Raum bekannt.
Wandel durch Handel: So kam die Moderne in Mode
Die Berliner Ausstellung „Cassirer und der Durchbruch des Impressionismus“ erzählt von Meisterwerken, Netzwerken und Lebenswerken. Sie zeigt Paul Cassirer als Vermittler und Verteidiger einer Kunst über nationale Grenzen hinweg.
