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Vom Kloster ins KZ – Edith Stein starb als Glaubenszeugin

In Köln erinnert man sich im Karmelitinnenkloster an die Philosophin und Ordensschwester, die als Heilige zur Patronin Europas erhoben wurde.
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Foto: Hoensbroech | Ein kleiner Stolperstein erinnert heute an die von Johannes Paul II. zur Patronin Europas erhobene Heilige.

„Hier betete 31.12.1938 Edith Stein“, beginnt der Text auf dem Stolperstein vor dem Eingang zur Kirche Maria vom Frieden. Das Gotteshaus ist das Herzstück des Klosters der Karmelitinnen in der Kölner Südstadt. Bis heute bewahren die Ordensschwestern das geistliche Erbe ihrer Schwester, die 1998 von Papst Johannes Paul II. heiliggesprochen und zur Patronin Europas erhoben worden ist. Das Datum auf dem Stolperstein erinnert an die dramatische Flucht der vom Judentum zum Christentum konvertierten, hochgelehrten Nonne. Fünf Jahre nach ihrem Eintritt in den Kölner Karmel, der sich damals im Stadtteil Lindenthal befand, musste die Ordensfrau wegen ihrer jüdischen Herkunft vor den Nationalsozialisten fliehen.

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