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Sterben für den Staat: Wehrpflicht braucht Wehrwillen 

Die Einführung der Wehrpflicht steht bevor, noch sind die Details der Umsetzung nicht geklärt. Fest steht schon jetzt: Verteidigungswille kann nicht vorausgesetzt werden. 
Picassos „Guernica“ wird bis heute als Ikone der Anti-Kriegs-Bewegung gefeiert. Im spanischen Bürgerkrieg galt es als politisches Fanal der linken Internationale und wurde erstmals auf der Pariser Weltausstellung 1937 gezeigt.
Foto: IMAGO/Guido Schiefer (www.imago-images.de) | Picassos „Guernica“ wird bis heute als Ikone der Anti-Kriegs-Bewegung gefeiert. Im spanischen Bürgerkrieg galt es als politisches Fanal der linken Internationale und wurde erstmals auf der Pariser Weltausstellung 1937 gezeigt.

Das Anfang der 1990er-Jahre von Francis Fukuyama ausgerufene „Ende der Geschichte“ währte nicht lange. Spätestens seit Putins Überfall auf die Ukraine scheint nichts mehr undenkbar – und die Wehrpflicht ist zurück. Dabei fällt auf, was man sich schon vorher hatte denken können: nämlich, dass vielen überhaupt nicht der Sinn danach steht, für ihr Land zu kämpfen und womöglich zu sterben.  Staat? Ja bitte, wenn er mir nutzt  Der in diesem Jahr verstorbene Moralphilosoph Alasdair MacIntyre hat schon vor Jahren und Jahrzehnten immer wieder den Finger in diese Wunde gelegt. Seine, etwa 1997 in dem Essay „Politics, Philosophy and the Common Good“ vorgebrachte Überlegung: Der moderne liberale Staat ...

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