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Archiv Inhalt Hoffmanns Erzählungen

Romantik zwischen Fantasy und Fabel 

E. T. A. Hoffmanns Literatur wirkt bis ins KI-Zeitalter nach. Seine Gedankenexperimente sind keine Fluchten, sondern fordern unser Wirklichkeitsverständnis heraus: Subjektive Wahrnehmung ist oft allzu brüchig. 
Jacques Offenbach formte aus Werken des Dichters die Oper „Hoffmanns Erzählungen“. Den fantastischen Inhalten verschaffte er damit einen adäquaten musikalischen Rahmen, hier die Inszenierung der Seebühne Stralsund.
Foto: Imago / Jens Koehler | Jacques Offenbach formte aus Werken des Dichters die Oper „Hoffmanns Erzählungen“. Den fantastischen Inhalten verschaffte er damit einen adäquaten musikalischen Rahmen, hier die Inszenierung der Seebühne Stralsund.

Vor 250 Jahren wurde E. T. A. Hoffmann geboren – und mit ihm eine Romantik, die nicht träumt, sondern prüft. Hoffmanns Fantastik ist kein Zuckerwerk der Phantasie, sondern ein Stresstest für das Wirkliche. Wer in der Schauererzählung „Der Sandmann“ der wunderschönen, aber leblosen Olimpia begegnet, versteht schnell: Nicht die künstliche Frau ist das Geheimnis. Das Geheimnis ist der Blick des Mannes, der in ihr eine Seele sehen will.

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