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„Nie wieder“?

Gedenktage an den Holocaust dienen in Deutschland oft zur routinemäßigen Geschichtsvergewisserung und verlieren dabei die Gegenwart aus dem Blick.
Holocaust-Gedenkstätte Würzburg.
Foto: Julian Marius Plutz | Holocaust-Gedenkstätte Würzburg.

Yom HaShoah zu erfahren, ist ein beeindruckendes Erlebnis. In ganz Israel steht am „Tag des Gedenkens an die Shoah und das Heldentum“ die Welt für zwei Minuten still. Um 20 Uhr erklingen die Sirenen, Menschen verharren schweigend, Gespräche verstummen, Autos stoppen mitten auf der Straße, die Menschen entsteigen ihren Vehikeln; es ist ein kollektiver Moment der Erinnerung. Doch ebenso zentral wie dieses Innehalten ist das bewusste Weitergehen danach: Nach der Stille setzt sich das Leben fort.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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