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Neue Fußballkathedrale

In Rom dürften demnächst Stadien wie auch Kirchen aus dem Boden schießen. Während Funktionalität für jene sinnvoll ist, sollte die Architektur der Gotteshäuser nicht auf Effizienz ausgerichtet sein.
Es geht weiter mit den römischen Baustellen: Mehrere Kirchen und Fußballstadien sind für Italiens Hauptstadt geplant.
Foto: IMAGO/Stefano Montesi (www.imago-images.de) | Es geht weiter mit den römischen Baustellen: Mehrere Kirchen und Fußballstadien sind für Italiens Hauptstadt geplant.

Im Kolosseum kann man schlecht Fußball spielen. Doch das ist nicht der Grund, aus dem am Freitag die Entscheidung fiel, ein neues Stadion zu bauen: AS Rom feiert nächstes Jahr ihren einhundertsten Geburtstag und wünscht sich ein neues Zuhause. Schließlich teilt man sich das Stadio Olimpico schon seit 1953 mit Lazio Rom, und für die Europameisterschaft 2032 kann ein neues Stadion auch nicht schaden – denn bei den vorgeschlagenen Austragungsorten für die EM zeigte sich massiver Modernisierungsbedarf. 60.000 Menschen sollen in die neue Arena passen, ebenso viele wie in den Petersdom, der schon dieses Jahr einen runden Geburtstag feiert.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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