Die Spuren der aktuellen Migrationskrise in den USA zeigen sich an Orten, an denen man sie nicht unbedingt vermutet, wie etwa bei einem vorweihnachtlichen Einkaufsbummel auf der „Magnificent Mile“, der Prachtmeile Chicagos. Wenige Meter neben dem weltgrößten Starbucks kauert eine junge Mutter vor einem Gebäudeeingang; auf ihrem Schoß schläft, in eine dicke Decke gewickelt, ihr Kind. Beide scheinen unbekümmert ob der eisigen Temperaturen und des Schneefalls. Vor sich hat sie ein Pappschild aufgestellt, auf dem sie unter Hinweis auf ihre Mutterschaft und Arbeitslosigkeit auf Englisch um Geld bittet.
Migration: Ist, was recht ist, auch billig?
Die US-Regierung geht massiv gegen illegale Einwanderer vor. Unter den Betroffenen, meist Latinos, sind auch viele Katholiken. Ein Besuch in der Pfarrei St. Rita of Cascia in der Southside von Chicago.
