In den Medien war es keine große Meldung, es geht ja nur um zwanzig Zentimeter, und die wurden auch noch mit „Hochwasserschutz“ garniert. „Der Ausbau der Donau als Wasserstraße schreitet zwischen Straubing und Vilshofen weiter voran“, so Niederbayern TV am 19. März 2026. Das klingt doch positiv. Es geht um den Donau-Streckenabschnitt von Deggendorf bis Vilshofen. Auf den 32 Kilometern soll die Fahrrinnentiefe um zwanzig Zentimeter erhöht werden, um durchgehend Schifffahrt zu ermöglichen. Dazu braucht es 40 Buhnen, die das Wasser auch bei Niedrigpegel stets in die Mitte des Flusses lenken, sowie sechs weitere Parallelwerke und Ufervorschüttungen.
Manchmal geht es nur um zwanzig Zentimeter
Den Benediktinern ist es zu verdanken, dass die Donauvertiefung schonender als geplant erfolgt.
