In den Erzählungen der Ministranten von St. Joseph in Speyer wird gerne einer verwegenen Tat aus den frühen Siebzigerjahren des vorigen Jahrhunderts gedacht. Pfingsten, das liebliche Fest, war gekommen, und es wurde liturgisch wie üblich mit allem begangen, was die gläubige Gemeinde aufzubieten hatte: Blumenschmuck, Orgelglanz, festliches Ritual. Gewiss waren zwanzig Ministranten im Einsatz. Es müssen aber doch einige auf die „Ersatz(knie)bank“ verwiesen worden sein, sonst wäre nicht erklärlich, was am Rand der heiligen Handlung geschah. Minis aus der zweiten Reihe nämlich nahmen am Pfingstgottesdienst zwar in der Kirche, nicht aber inmitten des Gottesvolkes teil.
Lasst uns Pfingsten machen!
Lebendige Tauben im Kirchenraum zum Pfingstfest sind zwar spektakulär. Aber noch mehr machen die neuen Katechumenen in St. Joseph in Speyer her.
