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Krieg und Frieden neu denken 

Zwischen Augustinus und den Päpsten Franziskus und Leo XIV. könnte sich ein neuer Weg der Auslegung andeuten. 
Krisenherd Jerusalem: Der Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem mit der grau gerippten Bleikuppel der Al-Aqsa-Moschee. Krieg und Frieden sind heute auch eine Frage der Religion.
Foto: Brinkermedia | Krisenherd Jerusalem: Der Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem mit der grau gerippten Bleikuppel der Al-Aqsa-Moschee. Krieg und Frieden sind heute auch eine Frage der Religion.

„Nie wieder Krieg! Auch der heilige Augustinus, der eine Theorie vom ‚gerechten Krieg‘ ausgearbeitet hat, die wir heute nicht mehr vertreten [lobte den Frieden] […] und es wird uns nicht stören, als naiv betrachtet zu werden, weil wir uns für den Frieden entschieden haben.“ (Fratelli Tutti 258; 261). Wurde hier die uralte Lehre vom gerechten Krieg aufgegeben?  War in der Konsequenz der Verteidigungskrieg Polens gegen Nazideutschland oder die D-Day-Invasion ein illegitimer Krieg? Eine Behauptung solcher Konsequenz scheint vielen unannehmbar, die Äußerung des Papstes wenig durchdacht. Nun hat Papst Leo XIV. diese Aussage unlängst wiederholt: „Wichtiger denn je [ist es], die Überwindung der Theorie des ‚gerechten ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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