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Kein Deal mit Thiel

Der Tech-Milliardär Peter Thiel wurde eingeladen, bei den Wiener Festwochen über den Antichrist zu diskutieren. Nach scharfen Kontroversen lud man ihn nun wieder aus.
Peter Thiel
Foto: IMAGO/Gage Skidmore (www.imago-images.de) | Hier durfte er sprechen: Peter Thiel auf einem Event 2022 in Scottsdale, Arizona, USA. In Wien fürchtet man das Wort des Techmilliardärs.

Gegen den Wunsch und Willen ihres Intendanten, des Schweizer Regisseurs Milo Rau, haben die Wiener Festwochen beschlossen, den US-Tech-Milliardär Peter Thiel, Mitgründer von PayPal und Palantir, wieder auszuladen. Rau hatte Thiel, der als Transhumanist und Unterstützer von US-Vizepräsident JD Vance gilt, eingeladen, sich am kommenden Sonntag in Wien einer Debatte zum Thema „Armageddon und Antichrist? Von der Theologie zur Realpolitik“ mit dem Innsbrucker katholischen Theologen Wolfgang Palaver zu stellen. Die Geschäftsführung der Festwochen befand am Samstagabend nach einer intensiven öffentlichen Debatte und massiver Kritik aus Reihen von Künstlern und Intellektuellen, die Debatte mit Thiel abzusagen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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