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Klarer Kurs, Katholischer Journalismus
Plus Inhalt Nachruf von Peter Hoeres

Jürgen Habermas: Zwischen Idealisierung und Machtpolitik

Andere hätten besser als Staatsphilosophen der konsensual geprägten Bundesrepublik getaugt als der stets Streit vom Zaun brechende Habermas. Die Frage, weshalb er es dennoch geworden ist, beantwortet der Historiker Peter Hoeres.
Der Philosoph Jürgen Habermas
Foto: IMAGO / Funke Foto Services | Dass Jürgen Habermas die Religion spät für sich entdeckte, evozierte Jubelorkane in der Theologie. Doch letztlich kam er über ein funktionales Verständnis der Religion nicht hinaus.

Wer hätte das vor 30 Jahren gedacht? Der Sozialphilosoph Jürgen Habermas, der 1929 in Düsseldorf geborene Kopf der zweiten Generation der Frankfurter Schule, wird mit Elogen von prominenten Stimmen aus Union und Kirche überschüttet, zum großen Lehrer und edlen Debattenführer geadelt. Dabei war Habermas ein vehementer Verfechter eines nachmetaphysischen Zeitalters und ein stets im Einsatz befindlicher „listenreicher Konservatismenfahnder“ (Dieter Henrich).

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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