MENÜ
Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Interview

Ist woke vorbei, Ijoma Mangold?

In der Hochphase hatte der links-progressive Konformismus Medien und Kulturbetrieb fest im Griff. Heute sei die Linke dabei, sich neu auszurichten, sagt Zeit-Journalist Ijoma Mangold.
Ijoma Mangold
Foto: IMAGO / serienlicht (www.imago-images.de) | Er fand es irritierend, zu Podiumsdiskussionen eingeladen zu werden, um den Diversitätsgrad zu erhöhen. Der Kulturjournalist Ijoma Mangold meint: Inzwischen ist auf der Linken allen klar, dass mit Identitätspolitik und Sprachsymbolik keine Schlachten mehr zu gewinnen sind.

Herr Mangold, Sie haben bereits Anfang 2024 das Ende von Woke prophezeit: Der Zenit der Entwicklung sei überschritten, meinten Sie damals. Das war noch vor Donald Trumps zweiter Präsidentschaft und bevor er den Diversitätsprogrammen in Wirtschaft und Verwaltung den Kampf ansagte. Woran haben Sie das damals festgemacht? Wokeness trat ihren Siegeszug irgendwann in den frühen Zehnerjahren an, beginnend in den USA: als eine linke, subversive und auf der Seite der Unterdrückten stehende politische Philosophie – zumindest in ihrer Selbstbeschreibung. Zehn Jahre später hatten die Träger der Bewegung noch nicht mitbekommen, dass sie längst eine Allianz mit der Macht eingegangen waren, ob in der Politik oder in der Wirtschaft. Die großen ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
Gratis-Abo
0,00 €
für 3 Wochen
  • Lieferung endet automatisch
  • Ohne Risiko
  • 3 Wochen gratis ePaper *
Digital-Abo
15,50 €
monatlich
  • Monatlich kündbar
  • Unbegrenzter Zugriff auf die-tagespost.de.
  • Unbegrenzter Zugriff auf alle ePaper-Ausgaben.
Komplett-Abo
22,45 €
monatlich
  • Print & Digital
  • Mit Vertrauensgarantie
  • Flexible Zahlweisen möglich
  • Unbegrenzt Zugriff auf die-tagespost.de
  • Unbegrenzt Zugriff auf ePaper-Ausgaben
Ohne Abo lesen
Zurück zur Übersicht
Digital-Schnupperabo