So sehr ich meine evangelischen Freunde schätze: Ich bin immer froh, wenn mein Namenstag im Kalender aufscheint. Nicht Friedemann, Gotthilf oder Leberecht, sondern Bernhard. Dasselbe stimmige Gefühl habe ich, wenn ich St. Josef betrete, in St. Martin die Messe mitfeiere oder in St. Marien eine Kerze entzünde. Nicht, dass die Eberhardskirche keine ruhmreiche Geschichte hätte, in der Friedenskirche nicht in exemplarischer Gastfreundschaft die Türen offenstünden oder man in der Gedächtniskirche keine gute Predigt hören könnte.
Himmlische Freunde
Strenge Anweisung zum Feiern: Die Kirche hält mit den Festtagen für Heilige übergriffige Arbeitskultur in Schach. Ihre Lebensgeschichten zeigen die Gnade Gottes in zahlreichen Facetten.
