Einen frühen Höhepunkt der Opernspielzeit 2026/2027 bildet ein Doppelabend an der Wiener Staatsoper: Alexander von Zemlinsky, Lehrer Arnold Schönbergs und unglücklicher Liebhaber Alma Mahlers, schuf mit seiner „Florentinischen Tragödie“ einen Einakter, der um die Themen Verständnis und Vertrauen kreist. Obgleich biografisch eng mit der musikalischen Moderne verbunden, steht Zemlinsky in der Nachfolge der späten Romantik und insbesondere von Gustav Mahler und Richard Strauss. Das 1917 uraufgeführte Stück wird durch die einzige Oper Béla Bartóks komplettiert: „Herzog Blaubarts Burg“, deutlich durch des Komponisten Begegnung mit der Musik Debussys beeinflusst, ergänzt Zemlinskys Werk auch thematisch.
Große Oper und kleine Kostbarkeiten
Ein Blick in die Spielpläne 2026/2027 der Opernhäuser offenbart Vertrautes. Aber auch Unbekanntes und sogar ganz Neues bekommt eine Chance.
