Vor vielen Jahren kam mir einmal der Gedanke: Was für ein Glück, dass mir der katholische Glaube durch Taufe und Erziehung von Anfang an in den Schoß gelegt wurde! Im anderen Fall hätte ich es wohl niemals geschafft, katholisch zu werden, und zwar wegen des Dogmas von der Realpräsenz Christi im Allerheiligsten Altarsakrament: Mir erschien die Wahrheit, dass ich bei einer Sakramentsandacht das, was sich in der Monstranz meinen Augen als ein kleines, lebloses Stück Brot präsentiert, wirklich als meinen Herrn und Gott anbeten soll, so verrückt, so unglaublich, dass ich vermutete: Wenn ich nicht schon katholisch wäre, dann würde dieser Glaubenssatz für mich ein unüberwindliches Hindernis darstellen, um jemals katholisch zu werden.
Gottes wunderbare Liebe
Unglaublich, aber wahr: Das Wunder im Sakrament der Eucharistie ist für viele Konvertiten das Ende einer Wüstenwanderung.
