Wer kennt nicht die kindliche Entdeckerfreude aus jener Zeit im eigenen Leben, als alles noch neu war? Stück für Stück lernte man die Welt in ihrem unermesslichen Reichtum an Formen, Farben, Pflanzen, Tieren, Landschaften kennen. Ich war immer begierig, Neues kennenzulernen – wenn nicht im Original, dann aus Büchern. Diese halfen mir, die ganze Welt zu bereisen und in die Tiefen des Kosmos vorzustoßen. Solche Entdeckerfreude ist dem Geschöpf vorbehalten. Gott ist sie verwehrt. Er kennt ja schon alles. Er staunt nicht. Als Kind kommt man aus dem Staunen nicht heraus. Geistig jung bleibt, wer sich die Fähigkeit des Staunens bewahrt. Im Staunen steckt die Anerkennung, dass das Entdeckte schön und wertvoll ist. „Je größer ...
Glück des Staunens – Licht des Glaubens
Die Grenzen des Unverfügbaren sollen in unserer Gesellschaft immer weiter hinausgeschoben werden. Das kann nicht gut gehen.
