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Gesamtkunstwerk 2.0

Hybride Darstellungsformen auf der Bühne sind im Trend – funktioniert es auch bei geistlichen Stoffen?
Irene Roberts (links, als Carmen) und Marina Abramovic
Foto: IMAGO/Martin Müller (www.imago-images.de) | Geht es den Regisseuren bei „hybrider Bühnenkunst“ mehr um ihre egoistische Befindlichkeit, wird der Zuschauer schnell übersättigt.

Der Begriff „Gesamtkunstwerk“ wird gemeinhin Richard Wagner zugeordnet, zuerst erwähnt wird er aber bereits 1827 vom Schriftsteller und Philosophen Eusebius Trahndorff. Wagner verwendet ihn 1849 in seiner Schrift „Die Kunst und die Revolution“. Geht es ihm dort noch um die antike Tragödie, so weitet er den Begriff in „Das Kunstwerk der Zukunft“ am Beispiel des Musiktheaters aus – alle Künste sollten gleichberechtigt auf der Bühne zum Ausdruck kommen, wobei sie sich der dramatischen Idee unterzuordnen hatten: „Das große Gesammtkunstwerk, das alle Gattungen der Kunst zu umfassen hat, um jede einzelne dieser Gattungen als Mittel gewissermaßen zu verbrauchen, zu vernichten zu Gunsten der ...

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