Lösen sich gerade die ideologischen Verkrampfungen im Austausch der Kulturen? Der Büchner-Preis, Deutschlands angesehenste Literaturauszeichnung, wurde jetzt an eine eklektizistische Vagabundin vergeben: Christine Wunnicke. Ihr fantasievolles Auswählen, Mischen und Collagieren von Ereignissen, Stilen und Figuren aus verschiedenen kulturellen Epochen und Systemen rund um den Globus faszinierte die Jury.
Eine utopisch-friedlich anmutende, kulturelle Anverwandlung
Der Büchner-Preis für die eklektizistische Vagabundin Christine Wunnicke wirft die Frage auf: Ist die Sache mit den Urheberrechten an fremder Kulturleistung doch ganz anders als von links ausgedacht?
