Mit mehr als 170 Museen ist Berlin die museumsreichste Stadt Deutschlands. Einige dieser Häuser bilden darüber hinaus Ensembles. Das bekannteste von ihnen ist die Museumsinsel, die mit ihren fünf Museen zum UNESCO-Welterbe zählt und laut Landesdenkmalamt als „herausragendes ideengeschichtliches, baukünstlerisches und städtebauliches Ensemble“ gilt. Insbesondere nach dem Bau der James-Simon-Galerie präsentiert sich die Museumsinsel als architektonisch geschlossener Kunstraum. Ein anderes Modell entstand seit den 1960er-Jahren am Kulturforum. Nach Ideen Hans Scharouns sollte hier ein bewusstes Gegenbild zur Museumsinsel entstehen, in dem Kunst, Musik und Wissenschaft an einem Ort zusammenfinden und sich gegenseitig ...
Ein kulturelles Raumversprechen
Mit der Berliner „MuseumsMeileMitte“ schließen sich vier Häuser zu einem neuen Kultur- und Wissensquartier zusammen. Die Initiative will keine weiteren Museen schaffen, sondern einen bislang fragmentierten Stadtraum sichtbar machen.
