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Die Gnadenlosen

Der „Fall Precht“ zeigt, dass die Öffentlichkeit  sich in der narzisstischen Beschwörung der eigenen Makellosigkeit gefällt.
Philosoph Richard David Precht
Foto: IMAGO/Dwi Anoraganingrum (www.imago-images.de) | Meines Erachtens besteht der Skandal nicht vornehmlich in dem, was er gesagt (und wovon er sich distanziert!) hat, sondern in der Frage, wie die Öffentlichkeit damit umgeht.

Die Messer unserer Mediengesellschaft sind stets gewetzt, um jederzeit zum Einsatz zu kommen. Jederzeit meint hier: immer dann, wenn jemandem ein Fehler unterläuft. Just zu beobachten am Beispiel des Philosophen Richard David Precht. Man hat den Eindruck, die Tugendwächter hätten im Dickicht nur so darauf gewartet, bis es ihn trifft. Gewiss, Precht hat eine Stereotype über Juden gebraucht und hat deswegen auch dafür reichlich Prügel eingesteckt. Er entschuldigte sich, gab sogar seine Honorarprofessur auf. Aber das genügt vielen bei Weitem noch nicht.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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