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Die Berliner „Maria lactans“ ist zurück 

Im Mittelpunkt steht eine Mariendarstellung aus dem Spätmittelalter. Die Büste wurde unter den Nationalsozialisten versteigert. Nun ist sie wieder in Berlin. 
Maria lactans, Ulm, um 1520, Lindenholz, H. 23 cm, B. 19,5 cm, T. 13 cm, Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin (Eigentum des Kaiser Friedrich Museumsvereins).
Foto: José García | Maria lactans, Ulm, um 1520, Lindenholz, H. 23 cm, B. 19,5 cm, T. 13 cm, Skulpturensammlung der Staatlichen Museen zu Berlin (Eigentum des Kaiser Friedrich Museumsvereins).

In der Kabinettsausstellung des Bode-Museums nimmt die 23 cm hohe Reliquienbüste der stillenden Muttergottes aus Lindenholz einen herausragenden Platz ein. Entstanden ist sie um 1520 im oberschwäbischen Raum und blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. 1907 war die Büste Teil der Sammlung Oppenheim, bevor sie 1928 in den Besitz des jüdischen Bankiers Jakob Goldschmidt überging. Dessen Sammlung wurde 1936 in Frankfurt versteigert, als die Nationalsozialisten bereits an der Macht waren. In dieser turbulenten Zeit sah sich Goldschmidt gezwungen, seine Kunstwerke zu verkaufen, um die Emigration zu ermöglichen.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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