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Der Streit um die Empathie

Kann es für Christen ein „Zuviel“ an Mitgefühl geben? Um die politische Verwertung des Empathiebegriffs tobt in den USA und zunehmend auch in Deutschland eine Debatte. Ein Blick auf Argumente zu ICE- Abschiebungen, Trans- Gesetzen und Homo-„Ehe“.
Teddy sitzt auf einer Bibel
Foto: KI-generiert | Zu welcher Politik tendieren Christen? Das kommt ganz darauf an, welchen Stellenwert sie der Empathie zuweisen.

Es war ein Statement ohne jede Resonanz. Kein Wunder: Die letzte Vollversammlung des Synodalen Weges Ende Januar 2026 war noch einmal ganz Reformen, Romkritik und synodale Selbstbespiegelung. Da hatten es die auf der Auftaktpressekonferenz neben Bischof Georg Bätzing und Irme Stetter-Karp fast schüchtern vorgetragenen Gedanken des Fuldaer Bischofs Michael Gerber schwer. Dabei boten sie einen lohnenden, weil geradezu olympischen Zugang: Gerber hatte in wenigen Worten präzise die politische und theologische Tiefenströmung zum Thema gemacht, aus der die Synodaler-Weg-Reformen ebenso hervorgequollen sind wie Angela Merkels Flüchtlingspolitik oder die „Ehe für alle“: „Die Bedeutung der Empathie“.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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