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Der Nirwana-Protestantismus

Angesichts ihres anhaltend starken Mitgliederschwundes scheint die EKD auf lange Sicht eher auf den Pfaden Buddhas als denen Luthers zu wandeln.
Überreste von Buddha-Statuen bei einer Ausgrabung in Kambodscha.
Foto: IMAGO/Wu Changwei (www.imago-images.de) | Der Buddhismus, ehemals reformatorische Kraft gegen den „Formalismus“ des Hinduismus, ist auf dem indischen Subkontinent praktisch ausgestorben und hat nur, in synkretistischer Gestalt, in Ostasien überlebt. Dem Protestantismus droht dasselbe Schicksal.

2023 hat die EKD mehr als eine halbe Million Gläubige verloren: Ende 2023 gehörten den 20 Landeskirchen nur noch rund 18,5 von 83,8 Millionen Menschen an; 2003 waren es noch fast 26 – einst, vor der Sintflut, nahezu die Hälfte der Bevölkerung. Und dies ist erst der Anfang: Kircheninterne Prognosen gehen von einem immer katastrophaleren Sinkflug aus – bis 2060 würden wohl nur noch 10 Prozent der Deutschen der EKD angehören. Eine wahrscheinlich noch zu optimistische Vorhersage.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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