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Der Epstein-Skandal: Wenn alles handelbar ist

Die Verbrechen im Einzugskreis des Epstein-Netzwerks kann man politisch nicht zuordnen. Sie stehen für ein übergreifendes, obszönes Elitenversagen. 
David Engels
Foto: Privat | Der Autor lehrt als Althistoriker am Institut catholique de Vendée und ist publizistisch tätig. 

Frank Herbert formulierte einmal treffend: „It is not that power corrupts but that it is magnetic to the corruptible.“ Der Epstein-Skandal ist kein historischer Ausnahmefall, sondern ein besonders obszöner Ausdruck von Mechanismen, die so alt sind wie die Zivilisation selbst: die Verflechtung von Macht, Reichtum, Gewalt, Perversion und Sexualität. Vom römischen Kaiserhof über den Marquis de Sade und seine Freunde bis zu den unappetitlichen Kulissen der modernen Demokratien kehren immer wieder dieselben Muster wieder: die Straflosigkeit der Eliten, die Kommerzialisierung von Körpern, institutionalisierte Korruption und das hemmungslose Ausleben von Gewalt und Macht.  Vor diesem Hintergrund illustriert der Fall nicht bloß ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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