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Der alte Zauber Roms

Die Ausstellung in Rom über das verlorene Gesicht des römischen Mittelalters zeigt den Weg in eine dunkle Zeit.
Ausstellung zum römischen Mittelalter
Foto: rtz | Das Tiefreligiöse des Mittelalters drückt sich hervorragend in dem ersten römisch-katholischen Jubeljahr der Geschichte des Okzidents aus, von dem Dante Alighieri in der Göttlichen Komödie nicht nur berichtet.

Die Ausstellung im Palazzo Braschi, gleich bei der Piazza Navona, zeichnet eine historische Schicht Roms und öffnet mit den Worten des Historikers Jacque Le Goff: „Wenn wir das Mittelalter studieren, stellen wir fest, dass es anders ist, anders als das, was heute Europa geworden ist. Wir dürfen nicht vergessen, dass die Männer und die Frauen jener Zeit unsere Vorfahren sind, dass das Mittelalter einen wesentlichen Moment unserer Vergangenheit darstellt und dass eine Reise in das Mittelalter die doppelte Freude bereithält sich selbst und dem anderen zu begegnen.“ Die Ausstellung zeigt die Epoche vom 6. bis 14. Jahrhundert und die zentrale Rolle der Stadt für die Christen und das Mittelalter.

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