Die Kirche und das Gelände des ehemaligen Klarissenkonvents Ribnitz gehören zu den schönsten Frauenklosterkirchen Mecklenburgs. Hohe Kreuzrippengewölbe spannen sich über den Raum, ihre Bemalungen tragen noch immer die Farben des späten Mittelalters. Hier, wo einst der Konvent täglich das Stundengebet sang, steht heute eine der bedeutendsten Sammlungen mittelalterlicher Kunst in Mecklenburg. Die Geschichte beginnt im frühen 14. Jahrhundert. Fürst Heinrich von Mecklenburg, genannt der Löwe (gest. 1329), gründete zusammen mit seiner Gemahlin Anna ein Kloster für den Orden der Heiligen Klara. Die Klarissen, der weibliche Zweig der franziskanischen Bewegung, lebten in strenger Armut und in einer tiefen Christusfrömmigkeit. Ihr Leben ...
Das Gold vom Ostseestrand
Das ehemalige Klarissenkloster Ribnitz beherbergt heute das Deutsche Bernsteinmuseum.
