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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
Plus Inhalt Umstrittener Erzbischof

Christliche Welle im märkischen Sand 

Vor 900 Jahren nahm Norbert von Xanten das Bistum Magdeburg in Besitz. 
Norbert von Xantens Grab befindet sich heute in Prag, während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Gebeine vom Magdeburger Liebfrauenstift hier in Sicherheit gebracht.
Foto: Brinkermedia | Norbert von Xantens Grab befindet sich heute in Prag, während des Dreißigjährigen Krieges wurden die Gebeine vom Magdeburger Liebfrauenstift hier in Sicherheit gebracht.

Am 18. Juli 1126 zog Norbert von Xanten als neuer Erzbischof in Magdeburg ein. Auf dem Hoftag zu Speyer war er kurz zuvor – im Juni/Juli 1126 – überraschend zum Nachfolger des am 19./20. Dezember 1125 verstorbenen Erzbischofs Ruotger bestimmt worden. Norbert leistete König Lothar III. den Treueid und erhielt von ihm die weltlichen Herrschaftsrechte des Erzstifts.  Norbert wurde um 1080/85 geboren und früh in das Stift St. Viktor in Xanten aufgenommen. Zunächst machte er Karriere im Umfeld des Kölner Erzbischofs und am Hof König Heinrichs V. Nach einer inneren Bekehrung um 1115 wandte er sich asketischen Reformideen zu. Er wurde zum Priester geweiht und wirkte fortan als Wanderprediger. In Prémontré bei Laon gründete er ...

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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