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Bärenstark in Hosenrolle: Sandra Hüller als Mannweib 

Aus einer historischen Betrugsgeschichte macht „Rose“ ein Drama über Geschlecht, Gewalt und Überleben. Im Mittelpunkt: eine beeindruckend schauspielende Sandra Hüller. 
Im Dreißigjährigen Krieg hat Rose (Sandra Hüller) gelernt, sich zu wehren – mit Waffengewalt, wenn es sein muss.
Foto: Verleih / Gerald Kerkletz | Im Dreißigjährigen Krieg hat Rose (Sandra Hüller) gelernt, sich zu wehren – mit Waffengewalt, wenn es sein muss.

In den Wirren nach dem Dreißigjährigen Krieg, Mitte des 17. Jahrhunderts, taucht in einem abgeschiedenen protestantischen Dorf ein mysteriöser Soldat (Sandra Hüller) auf. Ein tief ins Gesicht gezogener Hut verbirgt eine große Narbe, die das Gesicht entstellt. Der Fremde behauptet, Erbe eines seit langem verlassenen Gutshofs zu sein, und kann ein Dokument vorlegen, das seinen Anspruch belegen soll – sehr zum Missfallen der Dorfgemeinde.  Doch der Fremde setzt alles daran, sich hier eine Zukunft aufzubauen. Mit großer Mühe bringt der ehemalige Soldat den heruntergekommenen Hof wieder in Ordnung, unterstützt von Knechten und Mägden, denen er vor allem nachts aus dem Weg geht. Denn der Ankömmling hütet ein Geheimnis: Unter ...

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