Tief im Oldenburger Münsterland säumen Linden die Landstraße nach Dinklage. Rechts und links grasen Pferde auf den grünen Koppeln. Hinter fast jeder Kurve steht ein historischer Fachwerkhof mit Kruzifix in der Einfahrt. Fährt man weiter, ragt ein Kirchturm in die flache Landschaft: der von St. Catharina, der Heimatkirche des seligen Kardinals Clemens August von Galen. Mutig wie ein Löwe prangerte er die Nationalsozialisten an. Er tat das, „was getan werden musste, und sagte, was gesagt werden musste“. Darum heißt er auch: der „Löwe von Münster“.
Auf Visite in der Höhle des Löwen
Kardinal von Galen predigte mutig gegen die Nationalsozialisten, beispielhaft bis in die heutige Zeit. Auch für seine Urgroßnichte Hedwig von Beverfoerde, eine bekannte Lebensschützerin, ist er das große Vorbild. Und ein Priester in Dinklage erzählt eine ganz besondere Geschichte.
