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Als Liebermann für Deutschland den Impressionismus erfand

Die Ausstellung im Museum Barberini zeigt einen Impressionismus, der nicht nur „Eindrücke“, sondern gesellschaftliche Erfahrungen auf die Leinwand bannte. So entstanden lichtstarke Bilder der Zeit- und Sozialgeschichte.
Biergarten „De Oude Vink“ bei Leiden (1905): Max Liebermann spürte den Zauber des Lichts an alltäglichen Orten auf.
Foto: Museum Barberini | Biergarten „De Oude Vink“ bei Leiden (1905): Max Liebermann spürte den Zauber des Lichts an alltäglichen Orten auf.

Sein Name steht für eine Epoche, vielleicht erfand er sogar den speziell deutschen Impressionismus aus den stürmischen Gründerjahren des Industriezeitalters. Im Zentrum der Ausstellung „Avantgarde. Max Liebermann und der Impressionismus in Deutschland“ mit 116 Werken von 65 Leihgebern, darunter vielen Privatsammlungen, steht deshalb er, Max Liebermann (1847–1935). Und das nicht nur zahlenmäßig: etwa die Hälfte der Arbeiten stammt von ihm. Liebermann war auch so etwas wie ein Kulturpolitiker: Als Präsident der Berliner Secession sei er darüber hinaus eine kunstgeschichtliche Schlüsselfigur, betonte Ortrud Westheider, Direktorin des Museums Barberini und Kuratorin der Schau, bei der Pressepräsentation.

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