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Ab geht die Post 

Von dem gelben Konzern könnte man lernen – und die Kirche im Dorf lassen. 
Die Post setzt vielerorts auf weniger Standorte. Das tut ihr nicht gut. Davon sollte die Kirche lernen.
Foto: IMAGO/Michael Gstettenbauer (www.imago-images.de) | Die Post setzt vielerorts auf weniger Standorte. Das tut ihr nicht gut. Davon sollte die Kirche lernen.

An meinem Urlaubsort gibt es schon lange keine Postfiliale mehr. Jahrelang war eine Postagentur in einem Tabak- und Schreibwarenladen untergebracht, aber seit auch dieser Laden geschlossen wurde, ist die Frage „Wo ist jetzt eigentlich die Post?“ ein Dauerbrenner in dieser norddeutschen Kleinstadt. Als neulich jemand in einer lokalen Facebook-Gruppe diese Frage aufwarf, erhielt er einen bunten Strauß an Antworten: Es gebe eine Postagentur in einem Supermarkt, in einem Elektronikfachgeschäft, sogar in einem Fitnessstudio. Verglichen mit der Zeit, in der es lediglich eine Postfiliale am Marktplatz gab, könnte man darin einen Fortschritt sehen, einen verbesserten Service, ein Plus an Erreichbarkeit.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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