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Der auf der Buchdruckwelle surfte

Dass der Reformator Luther weniger innovativ als vor allem Nutznießer einer Medienrevolution war, wird häufig übersehen. Von André Stiefenhofer

Martin Luther und Steve Jobs haben etwas gemeinsam: Sie wurden genau zur richtigen Zeit geboren. Jobs hätte mit seinen Geschäftsmodellen vor dem Zeitalter der individuellen Computernutzung keine Chance gehabt. Seine Betonung von Nutzerfreundlichkeit und Front-End hätte vorher einfach niemanden interessiert. Und Luther wäre ohne die revolutionären Umwälzungen des Buchdrucks ein mit sich und der Kirche hadernder Mönch ohne Massenwirkung geblieben. Seien wir ehrlich: An eine Kirchentür genagelte Thesen sind zwar ein Affront, aber die direkte Wirkung dieses Mediums beschränkte sich auf etwa fünf Meter Sichtweite.

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