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Katholische Zeitung für Politik, Gesellschaft & Kultur
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Wie Corona die Laien fordert

Die Corona-Krise hat das kirchliche Leben abrupt gedrosselt. Wenn amtliche Verkündigung und Liturgie nun nur eingeschränkt möglich sind, sind alle Getauften stärker in der Pflicht. Die Situation verlangt von der Kirche eine zeitgemäße Spiritualität der Laien.
Coronavirus: Wie die Laien wirken können
Foto: Sebastian Gollnow (dpa) | Viele sind vom Herrn berufen: Wer wird künftig die Bänke füllen, damit der einsame Techniker die Gemeinschaft der Glaubenden erfährt?

Die Folgen der Corona-Krise bekommen Gläubige allerorten zu spüren: Aufgrund des staatlichen Versammlungsverbots wird die ordentliche Seelsorge neu aufgestellt und gleichzeitig zurückgefahren.  Diese Not ist ein Aufruf an die akademische Theologie, sich neu auf die im Zweiten Vatikanischen Konzil definierte Sendung der Laien zu besinnen.  Es geht nicht um Macht- und Strukturenfragen, sondern um ein vertieftes Bewusstsein für die verschiedenen Dienste in der Kirche. Es ist die Stunde der Katechese über die Vielfalt in der Kirche Die Kirche scheint derzeit in zahlreichen Ländern lahmgelegt zu sein. Der Staat hat ihr kurzerhand ein Versammlungsverbot auferlegt. Und weg ist sie. Was sinnlich von ihr wahrnehmbar bleibt, sind ...

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