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Herz Jesu im Stadtbild

Jesus statt Regenbogenlobby: In Bozen macht eine Plakataktion auf den Erlöser aufmerksam.
Herz-Jesu-Prozession in Bozen
Foto: Imago/stock&people | Volksfrömmigkeit in Bozen: Die traditionelle Herz-Jesu-Prozession fasziniert nicht nur die Einheimischen.

Wer im Monat Juni in Bozen aus dem Bus steigt, steht vor der überdimensionalen Kopie des historischen Herz-Jesu-Bildes, das im Juni 1770 zum ersten Mal am Dreikönigsaltar in der Pfarrkirche Bozen aufgestellt wurde. Seit 2024 will eine Plakatkampagne die Bedeutung des vom österreichischen Barockmaler Karl Henrici angefertigten Bildes wieder stärker in die Herzen der Menschen zurückbringen. Schließlich hatte es einmal einen ganz großen Wert für die Region: Vor dem Porträt von Christus mit seinem flammenden Herzen haben die Tiroler Stände 1796 unter Führung des Fürstbischofs von Brixen das Land symbolisch dem Herzen Jesu anvertraut. Man fürchtete den Einmarsch französischer Truppen unter Napoleon und begab sich so unter den Schutz Gottes.

Hinweis: Dieser Artikel ist vor Abschluss des Probeabos erschienen, weswegen er in diesem nicht enthalten ist.
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