Gesündigt wurde immer. Früher sagte man Mätresse oder Konkubine, und jeder wusste Bescheid. Der Wiener Dompfarrer Toni Faber sagt so etwas natürlich nicht, spricht höflich von seiner „ständigen Begleitung“, tanzt mit ihr auf Wiener Bällen, meint in TV-Interviews, dass er „als Mensch und als Mann auch nicht zu kurz kommen“ wolle, aber „das Persönliche und Diskrete“ habe die Öffentlichkeit nicht zu interessieren.
Die Lebensform Jesu im Stresstest
Hut ab vor all jenen, die den Zölibat leben oder darum ehrlich ringen – trotz des Gegenwinds aus Kirche und Öffentlichkeit.
